Sonnentage

Das waren die 

SonnentageInSchoenau

Crème de la Crème der Erneuerbaren Fürsprecher in Schönau auf den Sonnentagen versammelt.

Titelbild

Steckdose statt Zapfsäule
„Die Zukunft gehört der Elektromobilität“ war eines von vielen Themen die in Schönau am 12. & 13 September diskutiert wurden.

Thom Setzermann, Unternehmer, Photovoltaik-Pionier und Vorsitzender des Sonnendorf Verein e.V. hatte ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt.
Geboten waren Vorträge, Einblicke in den aktuellen Stand der Nutzung regenerativer Energien und Sonnenenergie und dazu ein buntes Programm aus Handwerk, Kunst, Musik und Informationen.

IMG_1815Die Sonnentage begannen am Samstag mit einem Konzert der bekannten Flötistin Maria Dorner, die unter anderem, zusammen mit ihrem Mann Bernhard, von einer Reise nach Südamerika berichtete, die sie in die Heimat von bedrohten Indianerstämmen geführt hatte. Ein aktuelles Thema dort, ist in Schulen und einer Missionsstation, die Nutzung regenerativer Energien: Die Indianer wollen weg vom alten lärmenden Dieselgenerator, der derzeit für Licht im Schulgebäude sorgt.

Georg Riedl, ehemaliger Bürgermeister von Pfarrkirchen und jetzt Hochschulkoordinator der Europahochschule Rottal-Inn, die dort im Oktober für die ersten Studenten Ihre Pforten öffnet, erläuterte in einem Vortrag die Bedeutung dieser Bildungseinrichtung für die Zukunft der Region.

Prof. Josef Steretzeder vom Campus Mariakirchen der Hochschule Deggendorf plädierte an die Unternehmen der Region, Studenten, die Bachelorarbeiten zu Umwelt und Energiethemen planen, zu unterstützen. Eine „abfallfreie“ Welt zu schaffen, müsse das langfristige Ziel der Forschung und wissenschaftlichen Arbeit sein.

Bernhard Weigl, der Energieberater der Stadt Pfarrkirchen, forderte bezüglich der regionalen Energieerzeugung: „Wir müssen die dafür vorhandenen Möglichkeiten bündeln“. Ein Weg dazu sei der „Kommunale Energiespeicher“.

Wie das Thema Elektromobiltät in der Automobilindustrie gehandelt wird, im speziellen bei Mitsubishi, verriet Peter Siegert von Mitsubishi Motors den Besuchern. „Zukünftig werden Elektroautos auch als Stromspeicher in das Hausnetz miteingebunden werden können“, so Siegert.

IMG_1906Ein Höhepunkt der Sonnentage war der Vortrag des in Österreich sehr bekannten Journalisten Edmund Brandner, der als „Klimamönch“ bekannt wurde, als er versuchte, seinen Alltag ökologisch auszurichten. Er verkaufte sein Auto, verzichtete auf Leberkässemmeln und Flugreisen und stellte sogar die Ernährung seiner Katze um.
Jetzt hat er seine Erlebnisse als CO2-Apostel im „Tagebuch eines Klimamönchs“ zusammengefasst.
Brandner hält fest, „Die Reduktion des Konsumwahns in vielen Lebensbereichen hat für mich einen großen Sprung bei der Lebensqualität gebracht“. Mit Aussagen wie, „Jeder kann mit dem Klimaschutz sofort anfangen“ und „Auch kleine Schritte sind wichtig und gehen in die richtige Richtung“ ermutigt er die Besucher zum sofortigen Handeln.

Hans Urban, Leiter des Bereichs Solartechnik und stellvertretender Geschäftsführer bei der Firma Schletter GmbH, erklärte mit seinem Thema „Eigenstromverbrauch optimieren: Durch Stromspeicher und E-Mobilität, Daten und Fakten aus der Praxis“, wie Verbraucher den Strom Ihrer Photovoltaikanlage am wirtschaftlichsten einsetzen können und wie das Ganze in Verbindung mit Elektromobilität funktionieren kann.

IMG_1936Der bekannte Publizist und Autor Franz Alt sprach schon zum zweiten Mal in Schönau. Sein Buchtitel „Die Sonne schickt uns keine Rechnung“ ist ein geflügelter Satz in der Sonnenenergie-Szene.
Trotz seiner 77 Jahre ist Alt nicht nur ein routinierter sondern auch ein sehr leidenschaftlicher Redner, der sich konsequent für die Elektromobilität stark macht. Alt betont aber: „Wenn wir  40 Millionen Autos in Deutschland durch 40 Millionen Elektrofahrzeuge ersetzen, dann stehen wir immer noch im Stau.“ Der Wandel muss sinnvoll sein!
Er plädiert vehement für einen Ausbau des elektrifizierten Bahnverkehrs für Menschen und Güter und stellt fest, dass der Verbrauch fossiler Energien den Klimawandel immer schneller nach vorne treibt.   „Wenn das Klima immer wärmer wird, dann wird Afrika unbewohnbar – was glauben wir denn, wohin die Menschen dann ziehen werden? Gegen den Flüchtlingsstrom, den Europa dann erleben wird, ist das, was sich heute abspielt, ein laues Lüftchen.“

IMG_1983Am Samstagabend zeigte der engagierte TV-Journalist und Filmregisseur Frank Farenski den dritten Teil seiner Kinofilm-Trilogie „Leben mit der Energiewende“. Der Film illustriert wie wir die Energieversorgung selbst in die Hand nehmen können, um uns von Stromkostensteigerungen, Politik und Konzernen ein gutes Stück unabhängig zu machen, denn: „Wir sind die Energiewende!“

Praxisorientiert starteten die Sonnentage am Sonntag mit Herrn Fleck von Fleck Machines und seiner Präsentation „Umbau zum E-Mobil“, in der beschrieben wurde, wie sich Verbrenner in Elektroautos umbauen lassen.

Prof. Pettinger von der Hochschule Landshut, erörterte das Thema „Power to Gas“ bezüglich der Speicherungsproblematik der Erneuerbaren Energien. Die Einspeisung von Methan in das vorhandene Erdgas-System würde zum Beispiel die nötige Sonnenenergie für den Winter konservieren können.

IMG_2364„Energiewende nur als Utopie? Im Gegenteil!“. Prof. Quaschning von der Hochschule für Technik u. Wirtschaft Berlin, erklärte in seinem sehr motivierenden Vortrag wie das Leben jenseits von Erdöl, Erdgas oder Kohle funktionieren kann. Er fordert einen Kohleausstiegsplan und demonstriert am Beispiel der Smartphoneentwicklung und Verbreitung zu was der Mensch in Stande ist und wie diese Entwicklung auf den Strommarkt projiziert werden könne.  Wer hätte sich vor 20 Jahren vorstellen können, dass über 40% der Menschen in Deutschland ein Smartphone besitzen würden? Die Problematik der Energiewende wäre ebenso lösbar, meint Herr Quaschning.

Louis Palmer Elektrofahrzeug Pionier aus der Schweiz nahm die Besucher der Sonnentage bei seiner Präsentation mit auf eine 54000 km lange Reise, die Ihn mit seinem Solarfahrzeug „Solartaxi“ in 18 Monaten durch 38 Länder führte. Er zeigte der ganzen Welt, dass es möglich ist mit einem solarbetriebenen Fahrzeug die Erde zu umrunden und demonstriert mit vielen praktischen Beispielen wie Nachhaltigkeit funktionieren und verbreitet werden kann.

Die Sonnentage endeten mit einer informativen Podiumsdiskussion moderiert von Herrn Hans Urban, an der sich fast alle o.g. Redner aus Forschung und Praxis (Automobilindustrie/Wirtschaft) beteiligten.
Außerdem wurde im Rahmen eines Kommuniques unter anderem mehr staatliche Unterstützung für die Elektromobilität gefordert. Dazu gehört, eine angepasste Ladeinfrastruktur mit entsprechender Dichte. Ebenso müsse das Verbot fallen, dass es bisher beispielsweise Tankstellenpächtern untersagt, den vom E-Auto getankten Strom mit dem Kunden direkt abzurechnen. Diese Regelung verhindert, dass mehr E-Tanksäulen eingerichtet werden.
Gefordert werden außerdem Steuervorteile oder ähnliche Anreize für den Kauf von Elektrofahrzeugen und mehr Investitionen in die Forschung zur Erhöhung der Batteriekapazitäten.

Zum Ausklang spielte die Prager Folkjazzband Motovidlo ein paar Stücke auf der Bühne des Sonnendorfs.

Fotos der Aussteller: http://ge.tt/96fw14O2?c
Fotos der E-Mobilschau: http://ge.tt/8hnt43O2

SonnEn-Rallye

3_Start derSonnEn-Rallye in Schönau 150911

Auch die SonnEn-Rallye, die mit über 30 Fahrzeugen quer durch Südbayern führte war ein voller Erfolg. Sie demonstrierte die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Forderung für mehr staatliche Unterstützung für die E-Mobilität.
An den Stationen der Rallye Aldersbach, Pullman City, Deggendorf und Landshut durften die Besucher ein vielfältiges Rahmenprogramm bestaunen und mit den E-Mobilen probe fahren.

Fotos vom Start und Empfang der SonnEn-Rallye in Schönau:
http://ge.tt/5WvWB3O2
SonnEn-Rallye in Landshut:
http://www.klartext.la/2015/09/die-sonnen-e-rallye-besuchte-landshut/

 

 


Forum für regenerative Energien: Hochkarätige Referenten und eine Ausstellung

Energiespeicher für Eigenverbrauch, E-Mobile solar laden, BHKW-Technik, Solarmodule, Solarkollektoren und Holzheizkessel, Stände der Berufsschule Altötting mit EG Solar, Bund Naturschutz etc.

Größte Elektromobilitätsausstellung aktueller Modelle in Bayern

E-Mobilität: TESLA Roadster (nur So Nachm.), E-Up, Golf GTE, Golf E, Nissan Leaf, BMW i3, Renault ZOE, Mitsubishi Outlander, C Zero, Berlingo, Kangoo, Mercedes B-Elektric, Smart und viele weitere Modelle bzw. zum E-Mobil umgebaute Oldtimer.

Gemäldeausstellung und Skulpturen | Vernissage

Kunstwerke von Carlo Schellemann, Andreas Schellemann und Eva Schellemann de Moran, Ida Sokoljak, Peter Bauer .u.a.

andreas2     Eva Moran     carlo 1     Ida Sokoljak - Childhood      BauerBildhauer


Kunsthandwerkermarkt in der Ladenzeile

Mit Keramikerin Carolin Rademacher, Kochtischen von Wolfgang Schmuck, Schreinerarbeiten von Winfried Neuhäuser, Lampen von Herbert Pross und Edel Eder, Schmuck von Agnes Töttermann und Eugen Tamaskowitz, Glaskunst, Papierarbeiten, Leder, etc. “Life”-Vergolden Ihres mitgebrachten Lieblingsfundstücks (Stein, Holz, Muschel etc) im Atelier von Jutta Koch-Francisco. Die Siebdruckwerkstatt und die Naturbrennerei von Manuel Engel ist geöffnet und zu besichtigen.

schrank     Mokume Gane - Ring gestuelpt in Feinsilber und Shakudo      brosche
wini
     Ingrid Donhauser - Bunte Schalen

Bauchladentheater
für Jung und Alt

mit Martin Hinder
Martin HinderHunger auf Geschichten hat Martin Hinder der Spieler des BauchLadenTheater. Er tut die Geschichten in seine leere Bühne, erzählt sie dort und wird davon satt.
Mehr Infos unter www.bauchladentheater.de

 

Kinderprogramm für die SonnentageChildren-Line-Drawing-Group-Sport

  • LuftballonwettbewerbKinderprogramm Sonnentage
  • Kinderfilm „Die Hollies“
  • Kinderschminken

 


Forum für regenerative Energie & Elektromobilität

Mit dem diesjährigen Motto “Gemeinsam für den Klimaschutz”, möchten wir den Einsatz von Elektrofahrzeugen in Verbindung mit regenerativen Energien voranbringen.
Im Folgenden finden Sie eine von uns zusammengestellte Auswahl von hochinteressanten Vorträgen aus den Bereichen erneuerbare Energien und Elektromobilität die am 12. & 13. September 2015 auf dem TST Gelände besucht werden können.

 

Referent: Georg Riedl (Bürgermeister a.D und Hochschulkoordinator) berichtet:
Thema: „Eine Hochschule für Pfarrkirchen!“ Chancen für die Region
Wann: Samstag 12.09 um 11:30 Uhr 

Georg RiedlDie Europa-Hochschule Rottal-Inn ist Teil der Technischen Hochschule Deggendorf, einer herausragenden bayerischen Hochschule im Süden Deutschlands. Dank Partneruniversitäten in Österreich, Polen, Spanien und Tschechien bietet der European Campus in Pfarrkirchen internationale Bacheolor- und Masterstudiengänge nach den neusten akademischen Standards an. Studierende aus der Region und der ganzen Welt sind herzlich willkommen!

Die Studiengänge an der Europa-Hochschule zeichnen sich aus durch:

  • Internationale Orientierung
  • Studium in Modulen, frei wählbar nach Interessen und Karrierezielen
  • Innovative Lehrkonzepte
  • Breites Fremdsprachenangebot
  • Doppelabschluss mit Partnerhochschulen
  • Intensive Praxisphasen

Referent: Dipl. Ing. Peter Siegert, Mitsubishi Motors
Thema: „Energiewende auf 4 Rädern“
Wann: Samstag 12.09 um 13:00 Uhr

Peter Siegert zugeschnittenDipl.-Ing. Peter Siegert
begann seinen Werdegang mit der Gestaltung wunderschöner Landschaften. Später verhinderte er in der Spielzeugindustrie, dass Kinder giftige Chemikalien an ihren Spielzeugen annuckeln. Nun bringt er auch die grüne Revolution in der Autobranche.

Vom Landschaftsgärtner zum Elektromobilitäts-Lobbyisten – Dip.-Ing. Peter Siegert glaubt nicht nur an die Elektromobilität, sondern er ist sogar an vorderster Front dabei und berät als Vice President für GreenMobility mit Mitsubishi die Bundesregierung.  Entscheidend ist, dass man immer 100% hinter der Sache steht, die man gerade macht, meint Siegert.  Man wird in dem Vortrag lernen, quer zu denken und Visionen zu haben, um auch im dem Markt von morgen zu bestehen.

Im Kern wird sich sein Vortrag um die Themen bidirektionales Laden, Lastspitzen kappen durch Poolfahrzeuge und Verteilung von Photovoltaik-Produktion auf Abendnutzung durch mobile Heimspeicher. Du glaubst nicht, dass man mit Autos auch Häuser mit Strom versorgen kann? Lass Dich in seinem Vortrag am 12. September 2015 überzeugen!


Referent: Mag. Edmund Brandner, Klimamönch
Thema: „Mein Jahr als Klimamönch“ – Erfahrungsbericht über einen Selbstversuch
Wann: Samstag 12.09 um 14:00 Uhr 

Edmund Brandner

Mag. Edmund Brandner wurde 1969 in Gmunden (Österreich) geboren. Er studierte  vergleichende Literaturwissenschaft, Germanistik und Geschichte in Wien und Rom und arbeitet als Lokalredakteur der OÖNachrichten im Salzkammergut.

Er stellte sich Fragen wie:  Was ist das für ein Leben, das die Klimaforscher von uns verlangen? Ist das überhaupt noch ein Leben? Und stellen sich Gegenmaßnahmen, die üblicherweise angepriesen werden, wirklich immer als klimaschonend heraus? OÖN-Redakteur Edmund Brandner wollte es genau wissen und hat ein Jahr lang als Klimamönch gelebt.

Am 12. September  erzählt uns Edmund Brandner unterhaltsam und mit Tiefgang von seinem Selbstversuch und seine Erfahrungen und Schwierigkeiten, wie es ist, so klimafreundlich wie möglich zu leben. Dabei zeigt er uns auch einen gangbaren Weg  für ein auf klimaschonendes Verhalten auf.


Referent: Dipl. Ing. Hans Urban, Schletter GmbH
Thema: Eigenstromverbrauch optimieren: Durch Stromspeicher und E-Mobilität, Daten und Fakten aus der Praxis“
Wann: Samstag 12.09 um 15:00 Uhr 

Hans UrbanDer Diplomingenieur Hans Urban wurde 1964 in Haag in Oberbayern geboren. 1989 schloss Herr Urban sein Studium der E-Technik an der Technischen Universität München ab und arbeitete bis 2000 als Projekt- und Gruppenleiter im Bereich Elektrische Bahnausrüstung, Schaltbau München. Ab 2000 baute Herr Urban den Bereich der Solar Montagesysteme bei der Schletter GmbH auf, wurde Leiter des Bereichs Solar Montagesysteme und stellvertretender Geschäftsführer der Schletter GmbH.

Am 12. September zeigt Dipl.-Ing. Hans Urban in seinem Vortrag auf wie die Rentabilität von PV- Anlagen durch steigende Eigenverbrauchsanteile erhalten werden kann. Photovoltaik und Elektromobilität sind zwei starke Partner. So kann z.B.  jeder Haushalt die monetäre Bewertung des Eigenverbrauchs durch Nutzung der aus der eigenen PV-Anlage gewonnenen Energie mittels E-Auto Direktladung u.a.m.  optimieren. Zumal das Potential für Lastverschiebungen hier am besten ist. In Verbindung mit PV-Energie-Managementsystemen wird die Wirtschaftlichkeit eines Elektrofahrzeugs beleuchtet.


Referent: Dr. Franz Alt, Fernsehjournalist
Thema: Die Zukunft gehört der Elektromobilität
Wann: Samstag 12.09 um 16:00 Uhr

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Der Fernsehjournalist Dr. Franz Alt wurde durch seine Sendungen für den Südwestfunk SWF (der heutige SWR) bekannt. Zwei Jahrzehnte lang moderierte er hier das Politmagazin Report, von 1992 bis 2003 war der 5 Sterne Redner der Leiter der Wirtschaftsredaktion des SWR und moderierte beim Sender 3Sat die Magazine Grenzenlos und Querdenker.

Die Arbeiten von Redner Franz Alt wurden mehrfach prämiert, u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis, der Goldenen Kamera, dem Europäischen Solarpreis 1997, dem Umwelt-Online-Award, dem Menschenrechtspreis AWARD 2003 und dem Umweltpreis der Deutschen Wirtschaft 2004.

Am 12. September spricht Franz Alt an den Sonnentagen in Schönau über die Elektromobilität. Er stellt fest, dass in Norwegen und den Niederlanden die Elektroautos bereits boomen. Die Nutzung von E-Fahrzeugen wächst dort weit schneller als in vielen anderen Ländern, ebenso in den Niederlanden. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von IHS Automotive vergleicht die Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen in acht der am weitesten entwickelten Volkswirtschaften der Welt. Es zeigen sich immens große Unterschiede, nicht nur beim Marktanteil von Plug-in-Fahrzeugen, sondern auch bei den Modellen, die von den Verbrauchern bevorzugt gekauft werden. Viele der wohlhabenden Länder bieten Anreizprogramme, um den Kauf von E-Fahrzeugen zu fördern und mehrere Studien weltweit haben erwiesen, dass solche Anreize in der Regel äußerst wirksam sind.


Referent: Frank Farenski, freier TV-Journalist
Thema: „Energiewende?  – Selbermachen!“
Wann: Samstag 12.09 um 18:00 Uhr

Frank Farenski

Frank Farenski ist freier TV-Journalist, 49 Jahre alt und der Kopf hinter dem Projekt „Leben mit der Energiewende“. Mit seiner Kinofilm-Trilogie „Leben mit der Energiewende möchte Frank Farenski erreichen, dass ein Impuls in die öffentliche Diskussion geht, die Energiewende zu vollziehen. Seit vielen Jahren verfolgt er als Fernsehjournalist die Entwicklung der regenerativen Energieträger. Und ist immer wieder überrascht, wie sich die Branche in der öffentlichen Diskussion in die Defensive drängen lässt.

Als Journalist hatte er im Jahr 2012 für ZDFinfo einen 45-minütigen Dokumentarfilm mit dem Titel „Leben mit der Energiewende- Sonnenfänger und ihre Widersacher“ produziert. Das Zuschauerinteresse an diesem Film war ungeheuer groß. Daher produzierte er unabhängig von allen Fernsehsendern, Verlagen usw. die Trilogie „Leben mit der Energiewende“

Der am 12. September gezeigte Film „Leben mit der Energiewende 3 – Selber machen“ ist der dritte und letzte Teil des Filmprojekts „Leben mit der Energiewende“ von Frank Farenski.
Die Politik und Lobbyisten setzen alles daran, dass die erneuerbaren Energien nicht weiter ausgebaut werden. „Leben mit der Energiewende 3“  zeigt, wie wir Bürger uns mit eigner Energie versorgen können. Der Film illustriert wie die Energieversorgung selbst in die Hand nehmen können, um uns von Stromkostensteigerungen, Politik und Konzernen ein gutes Stück unabhängig zu machen, denn: „Wir sind die Energiewende!“

Im Anschluss zum Film wird Herr Farenski eine lebhafte Diskussion leiten und den Besuchern Mut machen, sich von den Energieversorgern abzunabeln…


Referent: Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger, TH Landshut – TZE Ruhstorf
Thema: „Power to Gas – Langzeitspeicher für PV“
Wann: Sonntag 13.09 um 14:00 Uhr

Prof. Pettinger

Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger (geboren 1962 in Landshut) ist promovierter Chemiker, der sich auf Elektrochemie spezialisiert hat. Er ist wissenschaftlicher Leiter des Technologiezentrums in Ruhstorf an der Rott und lehrt Elektrische Energiespeicherung und Chemie an der TH Landshut.

Mittlere und große Energiemengen können nicht sinnvoll mit Batterien gespeichert werden. Die Alternative hierfür ist die Speicherung als Chemische Energie in Form von Methan. Wasserstoff ist keine gut speicherbare Verbindung. Sinnvollerweise wird er sofort am Ort der Entstehung in weniger flüchtige und leichter handhabbare Komponenten weiter veredelt. Bei den Power-to-Gas Verfahren wird Wasserstoff in Methan umgewandelt. Hierfür wird auch Kohlendioxid benötigt, das sinnvollerweise der Atmosphäre entzogen wird. Hiermit belasten diese Verfahren zur Energiespeicherung den CO2-Haushalt wenig bis gar nicht. Für Methan bzw. Erdgas existieren bereits große Speicherkapazitäten und funktionierende Verteilungssysteme. Die saisonale Shift großer Energiemengen vom sonnen reichen Sommer in den Winter mit erhöhtem Energiebedarf ist mit Power to Gas möglich. Sonnenenergie kann für den Winter konserviert werden. Aufgrund der Komplexität des Verfahrens und der Einrichtungen eignet es sich nicht für Kleinanlagen.

Pilotanlagen hierfür sind erfolgreich in Test. Die Einspeisung in das vorhandene Erdgas-System  wird von den Betreibern noch kritisch gesehen. Im Vortrag stellt Prof. Pettinger die Grundzüge des Verfahrens, wesentliche Aussagen der aktuellsten Studie von Prof. Sterner TH Regensburg und Pilotanwendungen vor.

Am 13. September zeigt Prof. Dr. Karl-Heinz Pettinger in seinem Vortrag  auf, welche Möglichkeiten es gibt, den aus der eigenen PV-Anlage gewonnenen Strom zu verwertbaren Wasserstoffgas zu wandeln.


Referent: Prof. Dr. Volker Quaschning, HTW Berlin
Thema: „Deutschlands Energiewende zu 100 regenerativer Stromerzeugung – So können wir innerhalb von 20 Jahren die regenerative Vollversorgung mit Strom erreichen.
Wann: Sonntag 13.09 um 15:00 Uhr

Volker Quaschning zugeschnittenProf. Dr. Volker Quaschning geboren: 1969 in Leonberg (Baden Württemberg). Er ist Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin.

Volker Quaschning arbeitet seit vielen Jahren in verschiedenen Bereichen der regenerativen Energien im In- und Ausland. Heute lehrt und forscht er im Fachgebiet „Regenerative Energiesysteme“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin.

Energiewende nur als Utopie? Im Gegenteil!

Viele können sich ein Leben jenseits von Erdöl, Erdgas oder Kohle überhaupt nicht vorstellen. Prof. Dr. Volker Quaschning schon. Er ist davon überzeugt, dass die Energiewende bereits bis zum Jahr 2050 zu schaffen ist. Es wird uns wohl auch nichts anderes übrig bleiben, wollen wir nicht Zeuge werden, wie das Weltklima kollabiert und uns gleichzeitig zunehmend die fossilen Brennstoffe ausgehen. Dr. Volker Quaschning weiß, wovon er spricht. Er ist Professor für das Fachgebiet Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW in Berlin. Dort hält er Vorlesungen zu verschiedenen Themenkomplexen der erneuerbaren Energien und bereitet hoch motivierte Studierende auf eine künftige regenerative Energiewirtschaft vor. Im Forschungsbereich beschäftigt er sich unter anderem mit der Simulation regenerativer Energiesysteme und Szenarien einer klimaverträglichen Energieversorgung. Er geht mit gutem Beispiel voran. Seit 2005 wohnt er mit seiner Familie in einem Niedrigenergiehaus, in dem erneuerbare Energien den Energiebedarf vollständig und klimaverträglich decken.

Was Prof. Dr. Volker Quaschning sucht sind
Wege, um die Erde unseren Kindern in einer lebenswerten Form zu hinterlassen, sowie Menschen Unternehmen und Organisationen die das Interesse teilen.


Referent: Louis Palmer
Thema: „Mit einem solaren E-Mobil einmal um die ganze Welt!“
Wann: Sonntag 13.09 um 16:00 Uhr

Louis Palmer(zugeschnitten)

Seit 15 Jahren ist Louis Palmer international erfolgreich beauftragter Motivationstrainer. Er hat mehr als 400 Unternehmen, Konferenzen und Institutionen in über 40 Ländern mit seiner Geschichte inspiriert.

Louis Palmer hat als erster Mensch mit einem solarbetriebenen Fahrzeug, dem „Solartaxi“, die Erde umrundet. Die Reise startete am 4. Juli 2007 in Luzern, Schweiz, und führte durch Europa, den Mittleren Osten, Indien, Bali, Neuseeland, Australien, Fernost und Nordamerika zurück nach Luzern. Auf der Reise fuhren mehr als 1000 Passagiere mit, gewöhnliche Leute genau so wie Staatsmänner, Prinzen oder Friedensnobelpreisträger.
Am 13. September  zeigt uns  Louis Palmer mit seinen Erfahrungen und seiner persönlichen
Geschichte auf, dass man Träume – egal wie schwierig zu realisieren sie sind – auch erreichen kann, wenn man nur will und dran bleibt.
„Mit der Sonne um die Erde“ – ist ein Vortrag mit viel Humor und Tiefgang.  Er handelt von der 54000 km  langen Reise, die Louis Palmer mit seinem Solarfahrzeug  in 18 Monaten durch 38 Länder führte. Auf dieser Reise hat Louis Palmer viele Lösungen für eine nachhaltige Welt gefunden, von denen er bei seinen Vorträgen berichtet.


 

Ausstellung

Technik


Schletter Logo

Innovative Ladesysteme für Elektrofahrzeuge
Bereits seit Jahren engagiert sich Schletter auch für den vermehrten Einsatz der E-Mobilität. Unter der Marke P-CHARGE werden Produkte für die Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen gefertigt und vermarktet.
                          Ladesäule Schletter          Schletter Haus                           
Es wurden wegweisende Verfahren entwickelt, die eine Anpassung der Ladeenergie von Elektroautos an das aktuelle Energieangebot, z. B. einer PV-Anlage, sowohl im privaten als auch im industriellen Bereich ermöglichen. Für das innovative optimierte Ladeverfahren „SmartPvCharge“ wurde die Schletter GmbH mit dem Intersolar Award 2013 in der Sparte Photovoltaik ausgezeichnet. Für Nutzer von E-Bikes bieten wir den preisgünstigen Lade- und Stellplatz „Charge4Bike“ an.

 

 

Burda geschnittenDie Burda Umwelttechnik wurde von Gabriel BBurda Mini BHKWurda im Jahr 2000 zum Zweck der Herstellung von Pflanzenölsystemen für LKW´s gegründet.

Mittlerweile hat sich die Burda auf Mini-BHKW‚s spezialisiert.
„Genial: Ultrasparsames Mini BHKW – fast unzerstörbar? Nun, unzerstörbar ist keine Maschine. Auch dieser „Dinosaurier“ der Motorentechnik nicht – aber robust, langlebig, leicht zu reparieren und ohne unnötigen Elektronikschnickschnack – da freut sich der Geldbeutel des stolzen Besitzers.“

 


Heckert Solar logo

Heckert Solar ist ein unabhängiges, heckert solarfamiliengeführtes Unternehmen. Qualität Made in Germany ist das Credo von Heckert Solar. Seit über 13 Jahren produziert Heckert Solar Premium Solarmodule in Deutschland und hat bisher mehrere 1000 Projekte in Deutschland und im europäischen Ausland realisiert. Besonders im Aufdachbereich hat sich Heckert Solar hervorragend etablieren können. Weit über 1.000 Kunden sind von der Qualität unserer PV-Module überzeugt. 2015 wird Heckert Solar erneut als Top Brand PV Deutschland ausgezeichnet.

 


Solarbayer LogoDie Solarbayer GmbH mit Sitz in Preith ist ein mittelständisches Familienunternehmen. Als Hersteller und Systemanbieter von Holzheizungen, thermischen Solaranlagen und Wärmepumpen hat sich Solarbayer seit ihrer Gründung 2004 zu einem sehr stabilen   Partner des Fachhandwerks entwickelt und Pufferspeicher Solarbayerhältsolarbayer kollektor mittlerweile einen überaus respektablen Marktanteil, der ständig zunimmt. Sowohl der Vertrieb in Deutschland als auch der europa- und weltweite Export wurden kontinuierlich und konsequent ausgebaut, z. B. durch die eigenständige und bestens etablierte Vertriebszentrale Solarbayer Italia. Die Produktionsstätten vorwiegend in Deutschland sowie innerhalb der gesamten EU garantieren höchste Qualitätsmerkmale.

 


 

EG Solar LogoUnter dem Motto „Helfen statt Haben“ engagieren sich Schüler und Lehrer der Staatlichen Berufsschule Altötting seit Ende der siebziger Jahre in verschiedenen erfolgreichen Entwicklungshilfeprojekten. Die EG-Solar besteht seit 1993 als eingetragener gemeinnütziger Verein mit weit über 100 Mitgliedern.
Unsere Solarkocher haben sich beim Einsatz in inzwischen über 80 Ländern wegen ihrer einfachen Konstruktion vielfach bewährt.
In Zusammenarbeit mit der Berufsschule entwickeln wir anhand von Verbesserungsvorschlägen, die von Nutzern in aller Welt kommen, ständig neue Kochermodelle. Unsere Partner erhalten die verbesserten Solarkocher zur Erprobung.

Solarkocher Mit dem Kauf eines Solarkochers unterstützen Sie die Arbeit der EG-Solar, z.B. beim Aufbau neuer Werkstätten, und überdies die „Sozialwerkstatt des BRK“ in Neuötting, einem sozialen Projekt des Kreisverbands des Bayerischen Roten Kreuzes.
In dieser Einrichtung bauen arbeitslose, schwer vermittelbare Jugendliche den SK14. Durch die so erworbenen Kenntnisse gewinnen die Jugendlichen bessere Chancen beim Start ins Berufsleben.
Die in der „Sozialwerkstatt des BRK“ (früher JAGUS) produzierten, qualitativ hochwertigen und von der EG-Solar vertriebenen Solarkocher können Sie seit 1998 am Typenschild mit Seriennummer erkennen.


Fleck Bausatz

Verschiedene Bausätze für Elektroautos

Referent: Heiko Fleck (Mitgründer ecap)
Thema: „Umbau zum E-Mobil!“
Wann: Sonntag 13.09 um 13:30 Uhr
Heiko Fleck PortraitHeiko Fleck arbeitet als Entwickler bei ecap Mobility und hat sich auf die Umrüstung von Elektroautos spezialisiert. Die Firma mit Sitz in Hamburg, Stuttgart und Niederbayern versucht kundenindividuelle Lösungen für einen

schnellen und komfortablen Umbau zu ermöglichen. Er selbst hatte vor ungefähr 5 Jahren begonnen sich mit E-Mobilität zu befassen und startete den Versuch einen Oldtimer zum Elektrofahrzeug um zu funktionieren. Die passenden Komponenten werden für jedes Auto individuell ausgewählt und dadurch Reichweiten von 200 bis zu 400 Kilometer ermöglicht.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           


Fast Forest Logo

Das Formula Student Team wurde 2008 von ein paar Studenten der Hochschule Deggendorf ins Leben gerufen. 2009 konnte der erste Meilenstein mit der Präsentation des ersten Rennautos, genannt „Jenny“, gesetzt werden.
Während das Team in der ersten Saison nur in der Benziner-Klasse antrat, entwickelte es ab der zweiten Saison ebenfalls einen Elektro-Rennboliden. Seit der Saison 2011/2012 spezialisiert Fast Forest nur noch auf das Elektroauto. Seitdem hat sich das Institut der THD sehr gut entwickelt und zählt aktuell mehr als 100 Mitglieder, von denen ca. die Hälfte Aktive und die andere Hälfte Alumni sind. Der größte Erfolg war bis jetzt ein sehr respektabler 9. Gesamtrang aus über 40 Teams bei den Elektrofahrzeugen in Hockenheim.
Aktuell ist das sechste Fahrzeug in Arbeit. Die Verantwortung für das Team übernehmen dabei die Teamleiter, die durch Michael Wilhelm (Gesamtteamleitung), Sabrina Gugel (Leitung Wirtschaft) und Maximilian Beier (Leitung Technik) repräsentiert werden.
Natürlich ist Fast Forest, wie jedes andere Formula Student Team, auf die Unterstützung von freiwilligen Mitgliedern angewiesen. Daher ist auch jeder Interessent, egal, aus welchem Studiengang er kommt, herzlich willkommen. Wichtig sind dabei eine große Eigeninitiative, die Bereitschaft, auch in den Ferien Zeit in das Projekt zu investieren und nicht zuletzt das Interesse am Auto.

Unterstützt wird das Team beim Bau der Rennboliden von vielen fast forest neuSponsoren. Dabei gehört es zu den Aufgaben der Studenten, die Sponsorenzu akquirieren und anschließend die Kontakte zu pflegen. Diese Kontakte sind im späteren Berufsleben natürlich von großem Nutzen. Die Mitglieder haben so also entscheidende Vorteile: Einerseits können sie das im Studium erlernte praktisch anwenden und erweitern, andererseits gestaltet sich der Berufseinstieg um ein Vielfaches einfacher. Ein Mitwirken in der Formula Student rentiert sich also garantiert!


Fenecon Logo

Die FENECON GmbH & Co. KG hat sich eine dezentrale und erneuerbare Energieversorgung mit dem Dreiklang aus Energieerzeugung, Energieeffizienz und Energiespeicherung zum Ziel gesetzt. Für FENECON Pro Hybrid Kontrast erhöhtdieses innovative Konzept wurden
wir mit dem Niederbayerischen Gründerpreis 2012 ausgezeichnet.

Insbesondere im Bereich der stationären Stromspeichersysteme arbeitet Fenecon in enger Entwicklungspartnerschaft mit dem Technologiekonzern BYD zusammen und konnte sich als Vorreiter auf dem noch jungen Speichermarkt etablieren.


SAG Logo

Die SAG gehört in Deutschland zu den führenden Service- und Systemlieferanten für Strom-, Gas- und Wassernetze sowie für Anlagen rund um die Erzeugung, Bereitstellung und Anwendung von Energien und Medien. Über 100 Standorte gewährleisten flächendeckenden Service für regionale und kommunale Energieversorger, Industrieunternehmen, Kraftwerksbetreiber und Verkehrsbetriebe.


 

Kunst & Handwerk

 

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Ida Sokoljak , Malerin.
Lebt und arbeitet in Sarajevo – Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina.
Graduierte an der Akademie der Schönen Künste in Sarajevo,
Abteilung für Malerei 2012 und in Wirtschaftswissenschaften 2013.
w w w . b e h a n c e . n e t / S o k o l j a k

 

 

 


schellemann2Bilder von Andreas Schellemann. Der Maler, 1961 in Augsburg geboren, verließ mit 16 das Elternhaus, um in Bremen und Braunschweig Kunst zu studieren. Jedoch früh begannen die Zweifel, nicht nur am Sinn der akademischen Ausbildung, sondern auch an sich selbst. Wenn derlei in seine Bilder eingeflossen ist, so sollte dies nicht zu deren Schaden gewesen sein. Zeigt sich doch hier das Spektrum virtuosen Schaffens eines Menschen, der zeitlebens gerungen hatte um die gezeichnete, gemalte Form der Themen, die ihn bewegten.
1961 in Augsburg geboren, 1964 München;
1974 Eggenfelden. 1979 – 85 Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig bei Professor Arwed Gorella. Vorher Gaststudium an der Kunsthochschule in Bremen bei Prof. Jürgen Waller.
Ab 1979 zahlreiche Ausstellungen überall in Deutschland.
Seit 1995 lebte Andreas Schellemann in Berlin.
† Juni 2010

w w w . a n d y s c h e l l e m a n n . w o r d p r e s s . c o m 


schellemannCarlo Schellemann, geb. 1924 in Krumbach, † 2010 in Eggenfelden.
Über den Surrealismus zum Realismus und zu den Landschaften
Niederbayerns, aber auch Europas und zunehmend, im Alter die
der ferneren Länder. Mit diesen wenigen Begriffen lässt sich das umfangreiche Werk Carlo Schellemanns zwar umreißen, sie gewähren aber noch keinen Einblick in die tatsächliche Vielfalt seines künstlerischen Schaffens, von den sieben Jahrzehnten, in denen er auch als Bühnenbildner, Kameramann und Fotograf arbeitete, die Kunstzeitschrift „tendenzen“ mitbegründete, das älteste überlieferte assyrische Epos des Gilgamesch interpretierte, Heines Wintermärchen, Gedichte Brechts illustrierte, zusammen mit Marin Walser zum Vietnamkrieg Stellung nahm, oder auch Titelseiten für den „Spiegel“ entwarf.


Eva Moran

Eva Schellemann de Moran,
Jahrgang 1955

In den „Siebzigern“:
in dem Münchner Kinder und Jugendtheater „theater k“ in den Bereichen: Regie,   Bühnenbild und Büro.
in den Bereichen: Offset- Radier- und Kupferdruck.
bei Prof.Dr.Jutta Brückner, Regisseurin (HdK, Abt.Videokunst, Berlin)
1981  Umzug nach Berlin 
seit 1982 freie Mitarbeiterin bei Kino und Fernsehproduktionen
in dem Bereich Filmschnitt.
1992 – 1996 längere Aufenthalte in Ecuador.
1998 – erste ernsthafte Mal- bzw. Zeichenversuche.
2003 Umzug nach Niederbayern.
seit 2008 freiberufliche Zeichnerin + erste Ausstellungen.


Agnes-Birgit Töttermann 
1954 in Helsinki; 1973 Gesellenprüfung
nach Goldschmiedelehre beim Vater Michael
Töttermann in München einige Gesellenjahre in verschiedenen Ateliers in München.
Seit 1980 anerkannte Künstlerin und
Mitglied der GEDOK. Als Tochter eines Goldschmiedeehepaares wuchs früh die Liebe zu Edelsteinen und individuellem Schmuck.

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aurelia töttermann kopieAurelia Töttermann
Ausbildung zur Silberschmiedin an der Berufschule für Glas und Schmuck Neugablonz 2013 – 2016.
Glasperlenentwickler Kurs auf für BFS für Glas und Schmuck in Neugablonz

 


Eugen Tamaskowitz
1969 geboren in Kronstadt (Rumänien).

1995 Gesellenprüfung nach Goldschmiedelehre bei Michael Töttermann in München.
1995 – 1997 Gesellenjahre in München
und auf Kreta. Schon als Kind beobachtete
er seinen Vater beim Schmelzen und Gießen von Gold.
Das Gold hat ihn sofort fasziniert.

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winiWinfried Neuhäuser, freischaffender Schreinermeister
1953 geboren in München, Abitur in Tegernsee,
Praktikum in der Lehrwerkstätte der Stadt München.
1977 Gesellenprüfung
Einige Jahre Berufserfahrung in 2 alteingesessenen und
renommierten Münchner Schreinereien
1983 Meisterprüfung
1986 als freischaffender Schreinermeister mit seiner Familie nach Niederbayern gezogen, seit 2012 in Schönau.
Mehrere Gemeinschaftsaustellungen in München, Ober- und Niederbayern, sowie EnglandSchräge und gerade Entwürfe, ausgeführt in massivem Holz.

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Schmuck2-1Jutta Koch-Francisco, geb. 1955 in Windhoek, Namibia;
1975-78 Goldschmiedelehre an der Berufsfachschule, Pforzheim; 1979-84 „Wanderjahre“ Hermann Kunkler, Raesfeld; Uwe Koetter, Cape Town, RSA; Margot Mämecke, Heidelberg; Erich Hergert, Bremen;
1984-88 Studium an der Akademie der bildenden Künste, Nürnberg, Klasse Hössle;
1988-94 „Mutterjahre“ in Macomb, Illinois, USA; Lebt und arbeitet seit
broschen1994 im Rottal, seit 2015 Werkstatt und Laden
für Kunsthandwerk
in Schönau.

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kinderblumerl

Linda Seehawer, Handwerkskunst in alten Schubladen.
Meine handmodellierten Käferl & Tierchen, die zwischen 3 – 8cm groß sind, leben in „Alten Vintage Schubladen“. Ausgestattet mit eigenem Charakter, Gesichtsausdruck,
beweglichen Ärmchen und Beinchen erzählen sie einem aufmerksamen Publikum ihre Erlebnisse. Die „Alten Schubladen“ mit ihrer besonderen Ausstrahlung verwandle ich in einen Biergarten, eine Ballettschule, eine Werkstatt… für diese „kleinen Lebewesen“. 

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kochtisch zugeschnittenWolfgang Schmuck,
Metallgestalter

Geboren 1958 in München, bis 1977 Besuch der Gymnasien in Freising und Geretsried, danach autodidaktische
Aneignung verschiedenster Metallbearbeitungs-
techniken.
1987 bis 1989 Ausbildung zum Silberschmied bei Caspar Hartle
in München,
seit 1990 selbstständig tätig als Metallgestalter
Meine Inspiration und Schaffenskraft finde ich im niederbayerischen Rumpelstein nahe Bad Birnbach. 
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statuePeter Bauer,
 geb. 1953 in München,

Seit 1977 freischaffend als Bildhauer, Maler, Möbel- und Baugestalter.
Ausstellungs und Symposiumsbeteiligungen.
Zur Zeit mehrere Arbeiten am Skulpturenweg – Ringallee
in Pfarrkirchen.
Lebt und arbeitet in Sammarei/Ortenburg.


klopferLudwig Klopfer, Bildhauer, geb. 1979 in München.
2002-05 Holzbildhauer Ausbildung in Oberammergau.
2005-06 arbeitete er in der Werkstatt für Kupferdruck von Niels Borch-Jensen in Kopenhagen (Radierung, Aquatinta, Fotogravur).
2006 Arbeit für Tal R (Holzdruck).
Von 2009-12 absolvierte er die Meisterschule für Holzbildhauer in
München. Seit 2013 als Bildhauer tätig mit eigener Werkstatt in Pfarrkirchen.

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kandlbinder geschnittenEva Kandlbinder,
Leinenweberin,

geb. 1957 in Passau. Bereits in ihrer Gymnasialzeit beschäftigt sie sich autodidaktisch mit der Weberei.
Nach dem Abschluss des Studiums der Kommunikations-wissenschaft und Pädagogik entscheidet sie sich die Leinenweberei zu ihrem Beruf zu machen.
1986 legt sie die Gesellenprüfung als Handweberin ab und eröffnet eine eigene Werkstatt in Passau, wo sie nach Zwischenspielen in Nürnberg und Prag auch heute wieder lebt und arbeitet. 1993 legt sie die Meisterprüfung als Handweberin ab.


prossHerbert Johann Pross von Opping,
So richtig handfeste Schlosserarbeiten, Treppen, Handläufe, Geländer,
Wintergärten ohne Wohnzimmercharakter, Türen, Gitter undsoweiter, in
Beziehung gesetzt zum Haus, der Umgebung, den Menschen – bestes
Kompliment: „Es fällt gar nicht auf.“
Nun habe ich einen Faible für alte, ganz profane Lampenschrime entdeckt und setze sie in neue Zusammenhänge;
ein Küchenschirm etwa wird Teil eines Kronleuchters,
es ist eine Spielerei, die Spaß macht und
 wenns dann noch einem Menschen gefällt
und der Mensch sich´s erwirbt . . .  so what
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schrank

Carolin Rademacher, Keramikerin, lebt und arbeitet in Anzenkirchen
1958 in München geboren
1980-83 Praktikum in mehreren Bildhauerateliers im Allgäu und Obb.;
1983 Gesellenprüfung an der Keramikfachschule in Landshut;
1983-89 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München;
1991 Diplomabschluß als Meisterschülerin an der Akad. d.b.K. München;
1991 Geburt der Tochter Lucia; 1989 eigenes Atelier in Wolfratshausen; 1994 Umzug nach Niederbayern; seit 2000 Atelier im eigenen Haus in Anzenkirchen.
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josef geschnitten

Josef Mittlböck-Jungwirth, 1979 Lehrabschluss als Vergolder und Staffierer; 1979–88 Vergolder-Fassmaler;
1988–89 Restaurator in Landshut; 1989 -90 Meisterschule
für das Vergolderhandwerk in München;
1990 Meisterprüfung im Vergolderhandwerk,
1.Preis der „Danner-Stiftung“ München;
1991 – 93 Werkstatt für Vergoldung und Restaurierung in
Freising; seit 1993 Werkstatt für Vergoldung, Fassung und Restaurierung in Schönau / Niederbayern.
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adam riedel

Adam Riedel, geb. 1983 in Altötting;
2000-03: BS Vergolderhandwerk München;
2003-07: Kirchenmaler u. Restaurator bei Friedrich Riedel
Kirchenrestaurierung;
2007-08: Meisterschule Vergolder und Kirchenmalerhandwerk
München, Abschluss mit bayerischen Staatspreis; seit 2013 selbständiger Vergolder und
Gestalter / Kirchenmaler in der Restaurierungswerkstätte Riedel GbR.


 

fusseder geschnittenDaniel Fußeder, Schreinerei, dauerhafte Ausstellung  in der Naturbrennerei
Ökologische Massivholzmöbel. Lebt und
arbeitet in Simbach bei Landau
Wir fertigen ökologische Massivholzmöbel
aller Art. Im Bereich der Denkmalpflege
bauen wir Kastenfenster, historische
Haustüren und Zimmertüren.
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Lampen von EDEL-EDER, dauerhafte Ausstellung  in der Naturbrennerei
Leidenschaft für Design. Handwerkliches Geschick. Den Kopf voller Ideen. Mut zur Individualität. Aus diesen Gemeinsamkeiten heraus entstand die
Künstlergemeinschaft Edel-Eder. Für unsere Balken verwenden wir altes, von Hand behauenes Holz, das zum Teil über 200 Jahre alt ist. Es stammt aus alten Bauernhäusern und Stallungen.
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Ingrid Donhauser - Bunte Schalen

Ingrid Donhauser, Glasgestalterin
Nach der Ausbildung zur Glasgestalterin an der Glasfachschule Zwiesel bei Bernhard Schagemann gründete sie 1983 mit Heinz Fischer eine Werkstatt
für Heißglasverarbeitung.
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Alfred Garbrecht, geb. 1STEIN-Brettspiel Rochelle942 in Pommern. Nach seiner abgeschlossenen Mittleren Reife arbeitete er als Technischer Zeichner,
Techniker im Getriebe- und Stahlhochbau und Elektronik in Hamburg. Dann begann die kreative Lebensrichtung als Werbefotograf und Fotogruppenleiter und ein Studium in der Musische Bildungsstätte / Remscheid.
Während einer Mittelmeerreise 1969 bis 71 „Auf Robinson´s Spuren mit meditativen KIESEL-Erfahrungen“ folgten erste Steinarbeiten unter dem Namen „STEINZEIT“ in München/Gräfelfing. Nach eigenständiger Instandsetzung einen Ndb. Holzblockhauses bei Aham eröffnete er 1986 seine Galerie und präsentiert dort seinen einzigartigen Stein-Schmuck, hochwertige Stein-Brettspiele, kostbare Stein-Bilder, kleine Steinobjekte und Fotografien.
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Christian Seidewitz

geb. 1980 handgeschmiedete Messer, Werkzeuge, Verschlüße (Gartentore), Türban – der Schuhlöffel.

 

 

 

 


3_GrizzlyBear_SimonMarchnerSimon Marchner

fertigt Konzertposter in limitierter Kleinstauflage mittels Sieb druck an. Diese von den Bands genehmigten Drucke werden dann am Konzertabend verkauft.
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LuxChristine Lux
Jahrgang 55, diplomierte Grafikdesignerin. Seit 11 Jahren freischaffende Künstlerin, im Brotberuf Grafik-Designerin. Lebt in Heiligenberg, Schönau; Arbeitet mit den unterschiedlichsten und simpelsten Materialien, aus denen durch Verfremdung, von ihr sogenannte „Kunststücke” entstehen. Bei den Sonnentagen 2015 in Schönau kommen eine Reihe von „bestrickten und behäkelten Schmiedenagelfiguren” zur Ausstellung.
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Christine Wagner Christina Wagner
 1967: Geburt in Hassfuhrt
 1987: Wertheim Abitur
1988: Paris Studienaufenthalt
1989: Freiburg Freies Arbeiten im Atelier des Steinbildhauermeisters Schmidt-Pilger
1989: Berlin Freies Arbeiten im Atelier des Steinbildhauermeisters Radde
1989-1992: Berlin Krankenpflege-Ausbildung; Vier Jahre Intensiv-Schwester
1996-1999: Berchtesgaden Berufsfachschule für Holzbildhauerei
Seit 1999: Biberg Selbstständige Bildhauerin
2001: Biberg Geburt von Tochter Marlene
2004: Biberg Geburt von Sohn Willi
                                                                       Seit 2009 Rotthalmünster


 

Musiker

Musiker: Filistine
Genre: Blues, Rock und Funk
Wann: Freitag 11.09 um 19:30 Uhr

FilistineBlues, Rock und Funk – das ist die Musik der sich Samuel Meier, Jonas Böhm und Om Hari Lasar, alias „Filistine“ verschrieben haben. Und obwohl die Band noch nicht lange existiert, kann man bereits feststellen, dass sie diese Aufgabe mit Bravour meistern. Wer sich ein Bild davon machen möchte, wie sich Filistine auf Platte anhören, der sollte am Besten mal in den Hauseigenen Soundcloud-Stream reinhören.

 


Musiker: Maria Dorner
Instrument: Flöte
Wann: Samstag 12.09 um 10:30 Uhr

Maria Dorner Hofmann

Maria Dorner-Hofmann, Blockflötistin, studierte von 1997 bis 2006 an der Universität Mozarteum in Salzburg Konzertfach Blockflöte und Blockflötenpädagogik bei Irmgard Tutschek, Carin van Heerden und Dorothee Oberlinger sowie Klavierpädagogik bei Klaus Kaufmann (alle Diplome „mit Auszeichnung“). Weitere Impulse erhielt sie durch zahlreiche Meisterkurse, z. B. bei Han Tol und Matthias Weilenmann. Im November 2006 gewann sie beim  „Internationalen Wettbewerb für Blockflöte solo“ im österreichischen Feldkirch den ersten Preis und den Publikumspreis. Neben der Beschäftigung mit der Musik des Mittelalters, der Renaissance und des Barock widmet sich Maria Dorner-Hofmann auch intensiv der Neuen Musik, einige Werke wurden für sie geschrieben. Sie spielte im In- und Ausland solo-recitals und konzertierte in verschiedenen kammermusikalischen Formationen sowie mit international bekannten Orchestern.
Maria Dorner-Hofmann lehrt an der Universität Mozarteum in Salzburg die Fächer Blockflöte, Didaktik und Lehrpraxis und unterrichtet privat und an der Musikschule Bad Birnbach. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Eggenfelden.

Musiker: Brigitte Graykastle
Genre: irische/schottische Folkmusik
Wann: Samstag 12.09 ca. 11 Uhr

Graykastle-03Nur mit ihrem Akkordeon und mit authentischer Stimme “bewaffnet” hat Brigitte Graykastle bereits nach wenigen Takten ihr Auditorium in den Bann gezogen. Verzaubert lauschen die Gäste dem schottischen Traditional “My Heart’s in the Highlands” in der anrührenden Interpretation der Musikantin.

 

 

 

 


Musiker: Chrissi Pfeifer Quartett 
Genre: Jazz
Wann: Samstag 12.09 um 20:00 Uhr

Chrissi Pfeifer: alto-/baritonsaxophone
studierte an der Anton-Bruckner-Universität Jazzsaxophon bei Florian Bramböck und Harry Sokal.
Als Schwerpunkt belegte sie die Fächer Komposition/Jazz-Theorie und Bigband bei Christoph Cech.
Im Juni 2014 schloss sie das instrumentalpädagogische Jazz-Studium ab.
Mit ihrem Jazz-Quintett, „chuffDRONE“, gewann sie im Juni 2013 den „Next Generation Jazz Award“ in Österreich und veröffentlichte im Januar 2015 ihr Debüt-Album mit gleichnamigem Titel “chuffDRONE”. Das CD-Release-Konzert fand im Porgy & Bess in Wien statt.
Anschließend präsentierten chuffDRONE ihre Eigenkompositionen auf ihrer CD-Release-Tour u.a. in Tirol, Passau, Budapest etc.
Derzeit leitet Chrissi die Hochschulbigband an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und ist als Instrumentalpädagogin im Fach Jazz-Saxophon tätig sowie als Alt- und Baritonsaxophonistin in diversen Projekten unterwegs.

Jochen Hiller:  Guitar
leidenschaftlicher Gitarrist seit dem 8. Lebensjahr

–> Musik seither Ausgleich zum Alltag

Bandprojekte:

  • 1994-1998: „Freedom Train“ (eigene Stücke Rock & Funk)
  • Seitdem verschiedene Soul und Rock- und Jazzformationen im Zollernalbkreis / Tübingen
  • Mitglied Uni Big Band Tübingen
  • Mitglied TH Big Band

Sebastian Wlodarczak: Vocals & Piano
An der Hochschule für Musik in Osnabrück studierte er Popularmusik mit Hauptfach Gesang bei Ulrike Schubert. 2011 nahm er am Meisterkurs für Popularmusik des deutschen Musikrats teil und war 2012 Teilnehmer an Udo Lindenbergs “Panik Preis“. Des weiteren hatte er Unterricht bei Roger Cicero, Sascha Wienhausen, Henning Rümenapp (Guano Apes) und Annette Marquard. Als Keyboarder der Band „Fabian von Wegen“ spielte er 2010-2014 als Support von u.a. Andreas Bourani, Laith Al Deen und Udo Lindenberg.

Sebastian leitet derzeitig verschiedene Ensemble, u.a. Kinderchor, Kindermusical, A capella Chor etc. und ist als Vokal -und Instrumentalpädagoge sowie als Sänger in verschiedenen Combos tätig.

Christian Full:  Drums
Christian (28), aus Unterfranken in Bayern, erhielt bereits mit 9 Jahren Schlagzeugunterricht und ergänzte sein musikalisches Talent wenige Jahre später durch Gesang und Gitarre.

The FULL TRUTH ist Christian Fulls erstes Album, das er im Rahmen des Bandprojekts “Unique Tones” im Jahre 2015 schuf. Dabei konnte er auf eigene Kompositionen und Texte vergangener Jahre zurückgreifen und es mit Musikerinnen und Musikern aus seiner Heimat professionell einspielen. Seine Vielseitigkeit spiegelt sich nicht nur im Gesang wider, sondern auch am Schlagzeug, an den Percussion und der Akustikgitarre sowie bei den Arrangements für weitere Instrumente. Inspiriert durch die Dave Matthews Band und Saga zeichnet sich seine Musik durch melodisch-rhythmischen Pop/Funk/Rock mit mehrstimmigem Gesang aus.
www.unique-tones.de


Musiker: Motovidlo
Genre: Folkjazz
Wann: Sonntag 13.09 um 19:00 Uhr

MotovidloDie Gruppe Motovidlo (im Tschechischen bedeutet das Wort Haspel, oder etwas, das sich schnell und manchmal auch chaotisch bewegt) ist ein von den Errungenschaften der Unterhaltungselektronik unversehrt gebliebenes Musikensemble. Die aus vier Musikern bestehende Gruppe Motovidlo beherrscht die Unterhaltungsmusik des  20. Jahrhunderts in allen Varianten: Altprager Lieder, Country, Wiener Schrammelmusik, Folk, Ragtime, Swing, Blasmusikstücke, Schlager, Jazz und sogar Rock and Roll. Wenn Motovidlo aufspielt, können Sie Lust bekommen mitzusingen – die Lieder kennen Sie bestimmt – vielleicht auch mit zu tanzten, denn die Grundschritten zu Polka, Walzer, Tango und Foxtrott haben Sie sicherlich nicht vergessen. Oder Sie möchten sich einfach nur zurücklehnen und Ihre Erinnerungen schweifen lassen, gleichen doch manche Stücke des Repertoires wertvollen Ausgrabungen. Dabei werden sie keinen Gehörschutz benötigen, denn Motovidlo verlässt sich ausschließlich auf die Lautstärke der Stimmen und Instrumente. Die ständigen Mitglieder sind Eduard Brabex – Klarinette, Josef Konšal – Akkordeon, Roman Krása – universelles Rythmusinstrument, Jan Střižovsky – Kontrabass


 

Anfahrt zu den Sonnentagen